In der kalten Jahreszeit lauern besondere Gefahren: Schnee, Frost und Sturm – damit das Wetter im Winter nicht zum Unglück wird, sichern Sie Ihr Eigentum mit den richtigen Policen ab.

Gefrorene Rohre

Gefriert im Haus eine Rohrleitung, vergrößert sich das Volumen des Wassers um 10%; das Rohr kann dem erhöhten Druck nicht standhalten und platzt. Der Wasserschaden droht dann, wenn die gefrorene Leitung wieder auftaut. Werden Möbel, Kleider oder technische geräte beschädigt, springt in der Regel die Hausratversicherung ein. Für Schäden am Haus ( und fest damit verbundenen Gegenständen, wie Einbauküche, Heizungsanlage und Sanitärinstallationen) kommt die Gebäudeversicherung auf.Allerdings nur, wenn es „trotz Vorsorgemaßnahmen“ zum Schaden kam. Besonders gefährdete Leitungen sollten Sie entleeren und absperren oder besser Isolieren. Ebenfalls sollten Sie auch wenig genutzte Räume stets ausreichend heizen.

Stürmische Zeiten

Ab Windstärke 8 (das sind mind. 63 Kilometer pro Stunde) kommt Ihre Wohngebäudeversicherung für Sturmschäden am Haus auf. Spuren der verwüstung kann ein Sturm aber auch im Inneren des Hauses hinterlassen.Nicht selten schaffte er es sogar, geschlossene Türen und Fenster aufzudrücken. Beschädigen Sturm, Hagel und Regen die Einrichtung, springt die Hausratsversicherung ein. Die Glasversicherung übernimmt die Bruchschäden an Fester- und Türscheiben ( einschließlich der Kosten für eine Notverglasung).Demolieren herunterfallene Äste oder Dachziegel das Auto kommt die Teilkaskoversicherung für die Reparaturkosten auf.

Extreme Gefahren

Starkregen, Überschwemmungen, Erdrutsch und heftige Schneefälle: um sich vor finanziellen Folgen zu schützen, reichen Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung nicht aus. Hier greift die Elementarschadenversicherung. Diese schließt Schäden ein durch von außen eintretendes Wasser – zum Beispiel, wenn Gewässer über die Ufer treten, das Kanalisationssystem überlastet ist, sich das Wasser anstaut und in Ihren Keller eindringt. Sie ersetzt die Kosten für zerstörte Elektrogeräte sowie für aufgeweichte Tapeten, durchnässte Böden und Polstermöbel.

Vorsorge ist Pflicht

Verschließen Sie fenster und Türen, befreien Sie Bäume von morschem Geäst und untersuchen Sie das dach regelmäßig auf risse und lose Ziegel. Reinigen Sie dachrinnen und Fallrohre von Laub und Moos. Kommt es trotzdem zu Schäden, melden Sie diese unverzüglich Ihrer Versicherung. Fotografieren Sie unbedingt den Zustand vor der Reparatur.

Das Haus, Ausgabe Januar/ Februar 2016.

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