Betriebskosten sind sämtliche Kosten, die in einem Abrechnungszeitraum für die Eigentümer(-Gemeinschaft) einer Immobilie anfallen.
Neben den Heizkosten, den Verwaltungskosten (Verwalterhonorar, Kontogebühren usw.), den laufende Instandhaltungskosten für das Gemeinschaftseigentum, der Ansparung und Zuführung der gemeinschaftlichen Instandhaltungsrücklage werden die Betriebskosten in der Hausgeld-Abrechnung erfasst, die die Wohnungseigentümer aufgrund eines aufgestellten Wirtschaftsplanes an die Wohnungseigentumsverwaltung zu zahlen haben.

Nebenkosten sind jene Kosten der Betriebskosten, welche Sie Ihrem Mieter weiterbelasten dürfen. Welche dies genau sind, ist in §2 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) ist geregelt; nur diese Kosten können neben der Grundmiete auf den Mieter umgelegt werden.

Theoretische und tatsächliche Umlagefähigkeit

Die Vorgaben des § 2 der BetrKV stellen die theoretisch maximal mögliche Belastung des Mieters mit Betriebskosten dar. Die tatsächliche Umlagefähigkeit aber richtet sich nach den Bestimmungen Ihres jeweiligen Mietvertrags. Insbesondere bei bereits länger bestehenden Mietverhältnissen wurden oft aufgrund der Verwendung veralteter Musterverträge bestimmte Kostenarten nicht als umlagefähig vereinbart (z. B Gebäudeversicherungsprämie/ Grundsteuer).

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